Ausflug zum Weihnachtsmarkt nach Konstanz am Freitag,13. Dez. 2019

Frau Holle hatte uns am Morgen mit sehr viel Schnee überrascht. Riesige Schneeflocken tanzten vom Himmel und bald waren die Bäume und Strassen mit Schnee bedeckt. Aber das passt doch, wir vom Landfrauenverein Lohn gehen an den Weihnachtsmarkt! Nun ja, es lag nicht nur sehr viel Schnee auf den Strassen, sondern es herrschte auch ein Verkehrschaos. Um 09.29 kam dann eine WhatsApp Meldung von Susanne, sie bat uns doch besser den Bus in die Stadt zu nehmen, als mit den Autos nach Thayngen zu fahren. Eine gute Entscheidung! Bald sassen wir also zu acht in der Bahn nach Konstanz. Natürlich nicht direkt, aber mit einer kurzen Umsteigezeit in Singen kamen wir vergnügt in Konstanz an.

Leider hatte das Wetter in der Zwischenzeit von der schönen winterlichen Szenerie mit Schnee, in viel Regen mit Windböen gekehrt. "Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung". Das hatte sich auch Marlies gesagt und packte zwei Regenponchos aus, da es mit dem Schirm kein Durchkommen gab. Kampf war angesagt.

Perfekt dachte ich mir, so kann ich meine Kolleginnen in der Menschenmenge nicht verlieren, ich sehe immer zwei „Pinguine“ (Charlotte und Marlies). 

In Grüppchen machten wir unseren ersten Rundgang durch den Weihnachtsmarkt. Schon bald verspürten die ersten Hunger und da es nicht an Essensstände mangelte, konnten auch alle „Gelüste“ gestillt werden. Der rote oder weisse Glühwein durfte natürlich auch nicht fehlen.

Der erste Treffpunkt war um 14.00 Uhr an der Wärme. Viel zu „Schnattern“ gaben die verschiedenen Einkäufe, die wir zwischenzeitlich getätigt hatten oder noch in den Köpfen oder auf dem Zettel standen. Angelica hatte uns vom Stand mit den „Popo-Wärmern“ erzählt. Für diejenigen welche nicht wissen was das ist (Schreiberin eingeschlossen), es ist ein kleiner ca. 30 cm langer Jupe aus Stoff/Filz, welcher über die Hose um den Popo angezogen wird und schön wärmt. Das mussten wir uns natürlich anschauen und wenn möglich auch anprobieren. So gingen wir zu fünft nach dem Mittagessen gleich an diesen Stand. Alle Modelle wurden gemustert, anprobiert und auch welche gekauft. Super Sache und danke Angelica für die tolle Idee.

Das Wetter hatte sich zwischenzeitlich beruhigt und die Sonne schien. Was für eine Wohltat. Also nichts wie los und nochmals durch den Weihnachtsmarkt oder mindestens jene Ecken die wir noch nicht gesehen hatten. Das Angebot ist riesig und jeder findet etwas zum Anziehen, Essen, Aufstellen oder zum Verschenken. Natürlich darf es auch etwas Kurioses oder Kitschiges sein. Die verschiedenen Düfte locken jeden an. Es ist ja Weihnachtszeit und man kann sich inspirieren lassen oder einfach davon träumen.

Am späteren Nachmittag darf ein Kaffee mit Kuchen nicht fehlen. Danach nochmals „schnell“ in ein Herrengeschäft. Ja schnell, auch hier war die „Ausbeute“ gross. Für unsere Lieben zu Hause hat jede etwas Passendes gefunden.

Der abendliche Rundgang durch den Weihnachtsmarkt mit den vielen Lämpchen war wirklich traumhaft. Die Aussteller haben sich sehr viel Mühe gegeben den Besuchern etwas  zu bieten.

Der letzte Treffpunkt ein Glühwein Stand zum Abschluss, bevor wir in den Zug nach Schaffhausen steigen. Dieses Mal hatten wir einen Bahnwagen, welcher für alle acht Landfrauen Platz bot. Unser „Geschnatter“ war unüberhörbar, bis Angelica uns darauf aufmerksam machte, dass [Psssst] auf einem kleinen Sticker stehe. Das hat uns aber nicht gehindert, uns zwar etwas leiser, das Erlebte vom Tag zu erzählen oder das Gekaufte zu zeigen. Sogar Susanne wurde fündig und kann nun in Ruhe ihren Umbau zu Hause mit ihren Erungenschaften einrichten.

Zum krönenden Abschluss wurden wir „Lohnemerinnen“ am Bahnhof Thayngen von Marcus und Roli erwartet und nach Hause chauffiert.

Ein gelungener und unvergesslicher Tag und ein grosses Dankeschön an Susanne Brühlmann für die Organisation.

Text: Rita Walt

Fotos: ……

  • Windboen und Kampf mit dem Regenschirm
  • Der Glühwein durfte natürlich nicht fehlen

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