Landfrauen- und Pürinnehock 21.11.2018

Eine kleine Gruppe von Landfrauen aus Lohn, startete mit dem Bus unserer Präsidentin, Susanne Brühlmann zum alljährlichen Pürinnehock im GVS Agrar in Schaffhausen-Herblingen.
Die Vorstandsmitglieder des kantonalen Landfrauenvereines als Organisatorinnen standen bereit zur persönlichen Begrüssung. Fürsorglich wurden uns von Yvonne Urlich, unserem Vereinsmitglied Plätze mit guter Übersicht reserviert, vielen Dank.
Hier und dort erkannten wir Mitglieder die persönlich begrüsst wurden. Bis Monica Kunz, Mediatorin zum Vortrag um Aufmerksamkeit bat.

„NEIN“ ist ein kompletter Satz - es braucht weder Erklärung noch Rechtfertigung 

Jede Landfrau weiss es jetzt:

NEIN – sind vier wichtige Buchstaben, die eine Welt verändern können. Sie müssen nur im richtigen Moment und mit ganzem Herzen ausgesprochen werden.

NEIN – dieses mächtige und notwendige Wort ist für die Menschen von heute das schwierigste. Auf verbindliche Weise NEIN zu sagen, war aber noch nie von grösserer Bedeutung als heute: Informationen sind immer und überall abrufbar, die Grenzen zwischen Freizeit und Beruf werden zunehmend verwischt und Freizeit ist ein knapper Rohstoff geworden. Deshalb versucht jeder, von diesem raren Gut das grösste Stück abzubekommen: der Partner, die Kinder, Freunde, Kollegen und der Chef. Immer mehr Menschen sehnen sich nach Autonomie und gleichzeitig fällt es vielen schwer, zum eigenen NEIN zu stehen.

Fehlendes NEIN

Fehlende Energie für eigene Ziele und liebe Menschen / abgekoppelt sein von eigenen Wünschen und Werten / sich selber aufgeben / am Wachstum gehindert sein / Verlust von Lebendigkeit und Spontanität / gestresst, erschöpft, ermüdet, unzufrieden sein / verärgert, verbittert, voll Groll und Vorwürfen gegenüber sich und anderen sein / Konflikte werden überspielt und Gefühle übergangen / Beziehungen geraten in Schräglage.

Was Menschen hindert, NEIN zu sagen

Angst 
Die meisten Menschen kennen die Angst vor dem NEIN. Wie gross ist sie bei Ihnen?

Antreiber 
Sei perfekt, sei schnell, sei stark, sei nett, streng dich an!

Antreiber prägen von früher Kindheit an das Leben und können Menschen daran hindern, ihr Leben aktiv zu gestalten und sich abzugrenzen, um gesund zu bleiben.
Es braucht starke Erlaubnisse, um den Antreibern die Macht zu nehmen.

Was gibt es zu gewinnen?

  • Energie für eigene Zielen und liebe Menschen
  • Kontakt zu eigenen Wünschen und Werten
  • Einstehen für eigene Bedürfnisse
  • Zugang zu Lebendigkeit und Spontanität
  • Wachstum und Entwicklung
  • Entspannung, Zufriedenheit, Gelassenheit
  • Friede und geklärte Beziehungen mit andern
  • Konstruktiver Umgang mit Konflikten
  • Bewusster Umgang mit Gefühlen

Frau Kunz unsere Referentin, zu finden auf www.meglio.ch, brachte uns die richtige Lösung, die wir noch viel üben müssen…Mit einem Präsent verdankten die CO-Präsidentinnen des Kantonalverbandes, Vrony de Quervain und Unni Stamm den lehrreichen Imput, im Namen der Landfrauen.

Nach dem Referat verwöhnten uns die Mitglieder der Geschäftsleitung der GVS mit einem feinen Nachtessen. Herzlichen Dank für die Bereitstellung und den Service.

Bei anregenden Gesprächen über die Dorfgrenzen hinaus, nahmen wir noch vor Mitternacht den Heimweg unter die Räder.

Bericht: Martha Graber
Fotos: Susanne Brühlmann

  • Ein Vortrag über das Wörtchen NEIN von Monica Kunz
  • Aufmerksame Zuhörerinnen...
  • Feiner Aufschnittteller - Gulasch mit Polenta und als Dessert ein Tiramisu, alles schmeckte prima...
  • Viel Gesprächsstoff an diesem Abend...
  • Herzlichen Dank unserer Verwöhnergruppe Markus Angst - Antonio Filomeno - Reto Joos

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